Profi Wetterstation

Wetterstation mit Außensensor

Nur durch die Außensensoren einer Funk-Wetterstation kann diese aktuelle Wetterdaten liefern. Jede professionelle Wetterstation hat mindestens drei dieser Außensensoren. Die so genannten „Fühler“, messen und senden die aktuellen Wetterdaten zur der Basisstation, die diese dann verarbeitet und anzeigt. Es gibt Wetterstation mit Außensensoren zu fast allen messbaren Wettereigenschaften. Dazu gehören Hygrometer, Barometer, Thermometer, Niederschlagmesser, Anemoskop, Anemometer, co2-Messer und auch Audiomesser. Wie Sie sehen, gibt es viele Wettersensoren mit nicht immer ganz einfachen Namen. Deswegen bieten wir Ihnen einen Überblick über alle Außensensoren für Wetterstationen.

Profi Wetterstation mit Außensensoren


Wie gut eine Wetterstation mit Außensensor ist, hängt meist nur von der Qualität und der Messgenauigkeit der „Fühler“ ab. Wer im Begriff ist, sich eine Wetterstation zu kaufen, sollte ein Hauptaugenmerk auf die Außensensoren legen. Es gibt viele professionelle Wetterstationen, die sich nicht groß unterscheiden. Sie variieren nur in Anzahl und Quallität der mitgelieferten Sensoren. Hier gilt: jemehr mehr, desto besser die Wetterstation. Allerdings kann man bei vielen Markenwetterstationen zusätzliche Außensensoren nachkaufen. Hier sollte man sich im Voraus darüber informieren, inwieweit die eigende Wetterstation noch aufrüstbar ist.

Thermometer – Temperaturmesser

Thermometer sind Sensoren, die die Temperatur der Luft messen. Jede professionelle Wetterstation hat ein Thermometer für Innen- und Außenmessungen. Alle guten Außensensoren messen die Temperaturen im Bereich von etwa minus 30 Grad bis plus 50 Grad. Der Vorteil von digitalen Thermometern, die in Wetterstationen verbaut sind, ist die Genauigkeit und der breite Temperatur-Messbereich. Die digitalen Vertreter messen die Temperatur mittels elektrischen Widerstand der verbauten Metalle. Wer sich eine Wetterstation kaufen möchte, sollte auf die Qualität der Sensoren achten, da diese Außensensoren jeglicher Wetterwitterung standhalten müssen. Alle Profi Wetterstationen bieten hochwertige Sensoren, die robust und qualitativ hochwertig sind. Bei günstigen digitalen Wetterstationen ist die Qualität entsprechend niedriger.

Regenmesser – Niederschlagsmesser

Ein Regenmesser ist ein Sensor zur Bestimmung der Niederschlagsmenge an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit. Digitale Regenmesser, die in Wetterstationen verbaut sind, bestimmen die Niederschlagsmenge durch einen Wippmechanismus. Die löffelförmigen Auffangbehälter füllen sich bis zu einem definierten Gewicht mit Wasser und aktivieren somit beim Entleeren einen Sensor, der die Kippbewegungen mitzählt. Diese Daten werden an die Basisstation gesendet, wo sie dann in eine Regenmenge umgerechnet werden. Somit ist der Regenmesser ein Sensor, der interessante Daten für jeden Gartenbesitzer liefert.

Anemometer – Windmesser

Ein Anemometer, oder auch Windmesser, ist ein Sensor, der die Windströmung misst. Genauer: Ein Windmesser misst die Geschwindigkeit der horizontalen Luftbewegung über dem Erdboden. Wind entsteht durch die Verlagerung von Molekülen in der Atmosphäre, die von einem Hochdruckgebiet zu einem Tiefdruckgebiet ziehen. Dieses Phänomen wird durch Sonneneinstrahlung auf die Atmosphäre ausgelöst (druck). Die gängige Einheit von Windgeschwindigkeiten wird in Km/h angegeben. Allerdings kann man diese auch in m/s angeben.
Den Windmesser, der bei Wetterstationen zum Einsatz kommt, nennt man Schalen-Anemometer. Diese zeichenen sich durch ihre charakteristischen Halbkugeln aus, die an einem Stab befestigt sind. Aus der Anzahl der Umdrehungen wird die Windgeschwindigkeit berechnet. Der große Vorteil dieser Windmesser ist, dass diese, unabhängig von der Windrichtung, die Geschwindigkeit messen können.

Hygrometer – Luftfeuchtigkeitsmesser

Ein Hygrometer wird zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit genutzt. Luftfeuchtigkeit ist, einfach gesagt, der Wasserdampfgehalt in der Luft. Die in Wetterstationen verbauten Hygrometer sind digital und arbeiten nicht mehr mit Haaren oder Spiegeln wie früher. Heutzutage wird mittels einer Kunststofffolie und elektrischer Spannung die Luftfeuchtigkeit ermittelt. Der große Vorteil bei den digitalen Vertretern ist die einfache Kalibration. Außerdem sind die Wetterwerte genau und einfach abzulesen. Der Nachteil besteht in den zeitversetzten Echtzeit Daten. Die angezeigten Daten sind etwa zwei Minuten zurückzudatieren.

Barometer – Luftdruckmesser


Ein Barometer dient zur Bestimmung des Luftdrucks. Der Luftdruck zeigt den aerostatischen Luftdruck auf Meereshöhe. Ein Barometer ist in fast jeder Wetterstation zu finden, da Luftdruckänderungen immer ein Indiz für Wetterveränderungen sind. Ein steigender Luftdruck ist statistisch ein Indiz für schönes Wetter (sonnig). Wohingegen ein fallender Luftdruck auf schlechtes (bewölktes) Wetter hinweist. Auch wenn der Luftdruck nicht immer zur sicheren Bestimmung von kommenden Wetterereignissen ist, ist ein Barometer ein wichtiges und fast unerlässliches Instrument, das in keiner Profi Wetterstation fehlen darf.


Genauere Informationen über den Luftdruck erhalten Sie in dem Video.